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Kosten & Preise

Was eine Website 2026 kosten darf — einmalig vs. monatlich ehrlich verglichen

Eine Website kostet selten das, was auf dem Angebot steht. Wir rechnen ehrlich durch — Baukasten, Freelancer, Agentur, Abo — über drei Jahre, mit allen versteckten Posten.

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Von Hannes · CRAFFT

"Was kostet denn so eine Website?" Die ehrlichste Antwort lautet: zwischen 0 und 15.000 Euro — und die Zahl auf dem Angebot ist selten die Zahl, die du am Ende wirklich zahlst. Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft und das dann zwanzig Jahre steht. Sie ist näher an einem Auto: Es gibt den Anschaffungspreis, und es gibt die laufenden Kosten, die viele beim Kauf ausblenden.

Dieser Artikel rechnet ehrlich durch. Keine Verkaufsmasche, sondern die vier gängigen Wege — Baukasten, Freelancer, Agentur, Abo — mit ihren echten Gesamtkosten über drei Jahre. Damit du weißt, was wofür angemessen ist und wo die versteckten Posten lauern.

Warum der Anschaffungspreis die falsche Frage ist

Die meisten fragen "Was kostet die Website?" und meinen den Bau. Aber eine Website, die einmal gebaut und dann nie angefasst wird, verliert schnell an Wert: Telefonnummern ändern sich, Leistungen kommen dazu, das Design wirkt nach drei Jahren alt, Browser und Handys entwickeln sich weiter, Sicherheitsupdates fehlen.

Die ehrliche Rechnung ist deshalb immer die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer, nicht der Tag der Übergabe. Genau hier trennen sich die vier Wege deutlich. Wir rechnen alles auf drei Jahre — ein realistischer Zeitraum, bevor eine Website ohnehin eine Auffrischung braucht.

Zu den laufenden Posten, die fast überall dazukommen:

Die vier Wege im Einzelnen

Weg 1: Baukasten selbst bauen (Wix, Jimdo, Squarespace)

Der Deal: Du bekommst ein Werkzeug, baust selbst. Ab etwa 12–25 € im Monat, je nach Tarif. Domain und Hosting sind meist drin.

Wofür's taugt: Wenn du Zeit, Lust und ein bisschen Gespür hast und der Auftritt schlicht sein darf. Für eine Vereinsseite oder ein Hobbyprojekt völlig in Ordnung.

Die versteckten Kosten: deine Zeit. Realistisch gehen für eine ordentliche Seite 20 bis 40 Stunden drauf — die du nicht in deinem Betrieb arbeitest. Und das Ergebnis sieht oft nach Baukasten aus, weil tausende dieselben Vorlagen nutzen. Kunden merken das. Dazu: Sobald etwas Spezielleres soll (Buchungssystem, individuelles Design), stößt du schnell an Grenzen.

3-Jahres-Kosten (Geld): ca. 430–900 €. Plus 20–40 Stunden deiner Zeit, die nirgends im Preis stehen.

Weg 2: Freelancer beauftragen

Der Deal: Eine Person baut dir die Website. Einmalpreis meist 1.200–3.500 €, dazu laufend Hosting/Support nach Aufwand.

Wofür's taugt: Wenn du jemand Konkreten kennst, der gut ist und erreichbar bleibt. Dann oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis beim Bau.

Die versteckten Kosten: die Zeit danach. Der häufigste Schmerz: Die Seite ist fertig, sieht gut aus — und ein Jahr später erreichst du niemanden mehr, oder jede Mini-Änderung kostet extra und dauert. Freelancer wechseln Job, werden Vollzeit-angestellt, haben keine Zeit. Du sitzt dann auf einer Website, die du selbst nicht warten kannst.

3-Jahres-Kosten: ca. 1.700–4.500 € (Bau + Hosting + ein paar Änderungen). Stark abhängig davon, ob die Person verfügbar bleibt.

Weg 3: Agentur beauftragen

Der Deal: Ein Team baut professionell. In Österreich realistisch 3.500–8.000 € und mehr für den Bau, dazu Wartungspakete von 80–200 € im Monat.

Wofür's taugt: Größere Betriebe, komplexe Anforderungen, eigenes Marketing-Budget. Wenn du Shop, mehrere Sprachen, aufwändige Funktionen brauchst, ist eine Agentur richtig.

Die versteckten Kosten: Der hohe Einmalbetrag tut sofort weh — und dann bleibt die Seite trotzdem oft jahrelang unangetastet, weil jede Änderung im Stundensatz abgerechnet wird und man sich's "spart". So zahlst du viel für den Bau und hast danach eine Website, die langsam veraltet, weil das Anfassen jedes Mal Geld kostet. Für einen 1–10-Personen-Betrieb ist das Verhältnis oft schief.

3-Jahres-Kosten: ca. 6.000–13.000 € (Bau + Wartungspaket). Professionell, aber für viele Kleinbetriebe überdimensioniert.

Weg 4: Website im Abo (z.B. CRAFFT)

Der Deal: Kein Einmalpreis. Du zahlst monatlich, und Bau, Hosting, Domain, Betreuung und laufende Änderungen sind drin. Bei CRAFFT 99 € im Monat, fertig in 7 Tagen, "erst sehen, dann zahlen".

Wofür's taugt: Inhabergeführte Kleinbetriebe, die eine professionelle Seite wollen, aber weder Zeit fürs Selbermachen noch Lust auf einen großen Einmalbetrag haben — und die wollen, dass die Seite gepflegt bleibt, ohne jedes Mal nachzudenken.

Die versteckten Kosten: Es gibt bewusst keinen Einmalpreis und kein verstecktes Wartungspaket — der Monatspreis ist alles. Der ehrliche Gegenpunkt: Über sehr viele Jahre summiert sich ein Abo natürlich. Wer eine Seite einmal baut und dann zehn Jahre nie anfasst, fährt mit Einmalkauf rechnerisch günstiger — nimmt dafür aber eine alternde, ungewartete Seite in Kauf.

3-Jahres-Kosten: 99 € × 36 = 3.564 €. Inklusive Bau, Hosting, Domain, Betreuung und laufenden Änderungen — ohne Einmalbetrag.

Der ehrliche Vergleich auf 3 Jahre

Weg Einmalig Monatlich Realkosten 3 Jahre Dein Zeitaufwand Bleibt sie gepflegt?
Baukasten selbst 0 € 12–25 € ~430–900 € Redesign = deine Zeit 20–40 h + laufend Nur wenn du's machst
Freelancer 1.200–3.500 € nach Aufwand ~3.000–8.000 € inkl. 1 Redesign Gering, aber abhängig Wenn er erreichbar bleibt
Agentur 3.500–8.000 €+ 80–200 € ~9.500–21.000 € inkl. 1 Redesign Gering Ja, aber teuer pro Änderung
Abo (CRAFFT) 0 € 99 € 3.564 € Redesign inklusive Sehr gering Ja, inklusive

Annahme: 1 Redesign innerhalb von 3 Jahren. Kosten variieren je nach Anbieter, Umfang und Stundensatz – die Spannen sind Richtwerte. Eigener Zeitaufwand ist nicht in den Geldbeträgen enthalten.

Die Tabelle zeigt die wichtigste Erkenntnis: Es gibt nicht "die günstigste" Lösung — es gibt die passende. Der Baukasten ist beim Geld am billigsten und bei der Zeit am teuersten. Die Agentur ist beim Bau am teuersten und beim Ergebnis oft am stärksten. Das Abo liegt in der Mitte und nimmt dir das Thema komplett ab.

Welcher Weg passt zu wem?

Baukasten, wenn: Budget bei null, du Zeit und Lust hast, der Auftritt darf einfach sein.

Freelancer, wenn: Du jemand Gutes und Verlässliches kennst und bereit bist, das Wartungs-Risiko zu tragen.

Agentur, wenn: Du ein größerer Betrieb mit komplexen Anforderungen und Marketing-Budget bist.

Abo, wenn: Du ein 1–10-Personen-Betrieb bist, der professionell wirken will, keine Zeit fürs Selbermachen hat, keinen großen Einmalbetrag stemmen will — und will, dass die Seite gepflegt bleibt, ohne sich kümmern zu müssen. Genau das ist der Fall für die meisten Tischler, Praxen, Bestatter und lokalen Dienstleister.

Die Frage, die du dir wirklich stellen solltest

Nicht "Was ist am billigsten?", sondern: "Was bringt mir die Website ein — und was kostet es mich, wenn sie schlecht ist?"

Rechne kurz für deinen Betrieb: Was ist ein durchschnittlicher Auftrag wert? Bei einem Tischler vielleicht ein paar tausend Euro, bei einer Praxis eine Patientin, die über Monate kommt. Wenn eine professionelle Website über drei Jahre auch nur eine Handvoll zusätzliche Aufträge bringt, hat sie sich um ein Vielfaches bezahlt — egal über welchen Weg.

Umgekehrt: Eine Seite, die am Handy zerfällt oder nach Baukasten aussieht, kostet dich genau die Aufträge, die zur Konkurrenz gehen. Das ist der teuerste Posten von allen, und er steht auf keinem Angebot.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für einen Kleinbetrieb in Österreich? Für den Bau realistisch zwischen 0 € (Baukasten, Eigenleistung) und etwa 3.500 € (Freelancer/kleine Agentur). Über drei Jahre inklusive Hosting, Domain und Pflege landest du meist zwischen rund 1.500 € und 13.000 €, je nach Weg. Ein Abo-Modell liegt mit ~3.500 € über drei Jahre dazwischen — ohne Einmalbetrag.

Warum ist eine Agentur so viel teurer als ein Freelancer? Eine Agentur hat mehrere Spezialisten (Design, Technik, Text, Projektleitung) und entsprechend höhere Fixkosten. Das lohnt sich bei komplexen Projekten, ist für eine schlichte Visitenkarten-Website aber oft überdimensioniert.

Sind 99 € im Monat auf Dauer nicht teurer als ein Einmalkauf? Über sehr lange Zeiträume kann ein Einmalkauf rechnerisch günstiger sein — wenn du die Seite danach nie wartest. Sobald du laufende Pflege, Hosting, Domain und regelmäßige Änderungen mitrechnest, gleicht sich das an, weil diese Posten beim Einmalkauf zusätzlich anfallen. Das Abo bündelt sie in einen festen Betrag ohne Überraschungen.

Was sind die häufigsten versteckten Kosten? Deine eigene Zeit beim Baukasten, Stundensätze für jede Änderung bei der Agentur, und das Verfügbarkeits-Risiko beim Freelancer. Dazu kommen fast immer Domain (15–30 €/Jahr) und Hosting (5–30 €/Monat), die im genannten Bau-Preis oft nicht enthalten sind.

Kann ich später den Weg wechseln? Grundsätzlich ja, aber es kostet meist Aufwand (Inhalte umziehen, neu bauen). Deshalb lohnt es sich, gleich den Weg zu wählen, der zu deiner Situation passt — statt zweimal zu zahlen.

Eine Website ohne Einmalpreis

Wenn du ein Kleinbetrieb bist, der professionell wirken will, ohne einen vierstelligen Betrag vorzustrecken und ohne selbst zum Webdesigner zu werden — dafür ist das Abo-Modell gemacht.

CRAFFT baut deine Website fertig, hostet sie, pflegt sie und kümmert sich um Änderungen. 99 € im Monat, kein Einmalpreis, fertig in 7 Tagen. Und das Beste: Du schaust dir das fertige Ergebnis erst an und zahlst dann — kein Risiko.

Schau dir auf crafft.at an, wie das aussieht →

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