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How-To

Keine Website als Handwerker? Was dich das jeden Monat kostet

Handwerker ohne Website verlieren monatlich Kunden — oft ohne es zu merken. Eine ehrliche Rechnung zeigt, was das wirklich bedeutet.

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Von Hannes · CRAFFT

Du hast genug Arbeit. Die Auftragsbücher sind voll, das Telefon klingelt, Empfehlungen kommen rein. Wozu also eine Website? Das ist die ehrliche Überlegung vieler Handwerker — und sie ist nachvollziehbar. Aber sie ist gefährlich. Denn in dem Moment, in dem die Weiterempfehlungen nachlassen, in dem ein Stammkunde wegzieht, oder in dem ein Konkurrent mit neuer Website in deinem Ort auftaucht, stehst du plötzlich da: kein Google-Ranking, kein Online-Auftritt, keine Anfragen.

Klingt dramatisch, ist aber Alltag. Hier rechnen wir durch, was dich das konkret kostet. In Euro. Pro Monat. Keine Angstmache, eine nüchterne Rechnung.


Wie Kunden heute nach Handwerkern suchen

Stell dir vor: Ein Ehepaar zieht nach Wien-Meidling. Neue Wohnung, Sanitäranschluss macht Probleme. Was tun sie? Sie fragen nicht den Nachbarn — sie googeln. "Installateur Wien Meidling" oder "Klempner in der Nähe". Vielleicht schauen sie noch kurz auf Google Maps. In weniger als zwei Minuten haben sie drei Namen, drei Websites, drei Preiseindrücke. Wer da nicht auftaucht, existiert für diesen Kunden schlicht nicht.

Das ist kein Sonderfall mehr, sondern der Normalweg: Wer einen Handwerker braucht, googelt — statt im Bekanntenkreis herumzufragen oder im Telefonbuch zu blättern. Branchenverzeichnisse wie HEROLD oder die WKO-Firmensuche bestätigen das Bild: Lokale Online-Suchen nach Handwerksleistungen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Was bedeutet das konkret? Wenn jemand in deiner Stadt einen Elektriker, Tischler oder Installateur sucht, passiert das meistens so:

  1. Google-Suche mit einem Begriff wie "Elektriker [Stadt]" oder "Tischler in der Nähe"
  2. Kurzer Blick auf die ersten drei Ergebnisse (organisch oder Google Maps)
  3. Website kurz aufrufen — gibt es ein Telefon? Kann ich einschätzen, ob die seriös sind?
  4. Anruf oder Kontaktformular

Wer in Schritt 2 nicht vorkommt, erreicht Schritt 3 und 4 nie. Fertig.

Das Tückische: Du weißt es nicht, wenn du gefunden wirst — aber du weißt es auch nicht, wenn du nicht gefunden wirst. Die verlorenen Kunden rufen dich ja nicht an, um dir zu sagen, dass sie deinen Konkurrenten beauftragt haben.


Was kostet dich eine fehlende Website wirklich?

Jetzt wird es konkret. Lass uns eine einfache Rechnung aufmachen.

Annahme 1: Wie viele Suchanfragen gibt es in deinem Umkreis?

Für einen typischen Handwerksbetrieb (Elektriker, Installateur, Tischler, Maler) in einer Stadt mit 30.000–100.000 Einwohnern gibt es pro Monat zwischen 50 und 300 relevante lokale Google-Suchanfragen nach deiner Leistung. In Wien oder Graz entsprechend mehr.

Annahme 2: Wie viele davon landen auf einer Website?

Die ersten Treffer bekommen den Löwenanteil der Klicks — die obersten drei zusammen grob die Hälfte bis zwei Drittel. Wer nicht auf Seite 1 steht, bekommt fast nichts ab. Rechnen wir konservativ mit 60 %.

Annahme 3: Conversion Rate

Von den Leuten, die eine Handwerker-Website besuchen und die richtige Leistung finden, rufen etwa 5–10 % an oder schreiben. Sagen wir konservativ 5 %.

Die Rechnung:

Monatliche Suchanfragen in deinem GebietKlicks auf Top-3 (60 %)Davon Kontaktaufnahmen (5 %)
100603
2001206
3001809

Das sind 3 bis 9 potenzielle Neukunden pro Monat, die du verpasst — nur weil du online nicht auffindbar bist.

Was ist ein Neukunde wert?

Das hängt natürlich vom Gewerk ab. Nehmen wir einen konservativen Durchschnittswert:

Rechnen wir mit einem bescheidenen Durchschnitt von €500 pro Auftrag und nur 3 verlorenen Kunden pro Monat:

€500 × 3 Kunden = €1.500 entgangener Umsatz — jeden Monat.

Im Jahr: €18.000.

Und das ist die untere Grenze. Wer in einer Stadt wie Linz, Graz oder Wien tätig ist, kann locker das Doppelte oder Dreifache ansetzen.

Jetzt kostet eine professionelle Website bei CRAFFT €99/Monat. Der Return on Investment, wenn du auch nur einen einzigen Neukunden mehr pro Monat gewinnst, ist offensichtlich.


"Ich komme durch Empfehlungen" — der gefährliche Irrtum

Das ist das Argument, das wir am häufigsten hören. Und es stimmt oft sogar — vorerst. Empfehlungsmarketing ist großartig. Aber es hat ein Problem: Es liegt nicht in deiner Hand.

Drei Szenarien, die zeigen, warum du dich nicht allein darauf verlassen kannst:

Szenario 1: Dein Hauptkunde fällt weg. Ein Stammkunde, der dir regelmäßig Aufträge bringt, hört auf zu bauen, zieht weg oder wechselt den Betrieb. Plötzlich fehlt ein Viertel deines Umsatzes. Empfehlungen kommen nicht auf Knopfdruck.

Szenario 2: Deine Kunden empfehlen dich weiter — aber der neue Interessent googelt dich erst. Das passiert täglich. Jemand hört: "Der Huber Elektro ist super." Er googelt "Huber Elektro Wien". Findet keine Website. Kein Google Maps Eintrag. Kein Telefonlink. Er zweifelt kurz — und nimmt doch den anderen, der im gleichen Atemzug genannt wurde und dessen Website in 10 Sekunden Vertrauen aufgebaut hat.

Szenario 3: Ein Konkurrent startet mit professionellem Online-Auftritt. In deiner Gegend gibt es seit zwei Jahren einen Kollegen mit einer schönen Website, Google-Bewertungen und einem klaren Kontaktformular. Langsam verschiebt sich der Empfehlungsfluss in seine Richtung — weil er einfach professioneller wirkt. Auch wenn du die bessere Arbeit lieferst.

Empfehlungen sind das Fundament. Eine Website ist die Wand, die dein Fundament schützt. Beides brauchst du.


Was passiert, wenn du jetzt anfängst?

Der häufigste Einwand: "Ja, aber eine Website aufzubauen dauert ewig, kostet viel und ist kompliziert." Das war früher so. Heute nicht mehr.

Was konkret passiert, wenn du jetzt eine professionelle Website bekommst:

Monat 1–2: Google nimmt dich auf. Sobald die Website live ist und die SEO-Grundstruktur stimmt, fängt Google an, dich zu indexieren. Zusammen mit einem Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business, kostenlos) taucht dein Betrieb bei lokalen Suchen auf.

Monat 3–6: Erste organische Anfragen. Die ersten Anfragen über die Website kommen realistisch ab Monat 2 bis 4 — je nach Konkurrenz in deiner Region. Auf dem Land geht es oft schneller, weil weniger Mitbewerber um die Plätze kämpfen.

Ab Monat 6: Der Effekt verstärkt sich. Rankings bauen sich über Zeit auf. Je länger die Website läuft und je mehr Bewertungen du sammelst, desto weiter oben stehst du. Kein einmaliger Effekt, sondern ein Schneeball, der für dich rollt.

Was du dafür tun musst: Im Grunde nichts. Bei CRAFFT übergibst du die nötigen Infos (deine Leistungen, ein paar Fotos, Kontaktdaten), und das war's. Die Website wird gebaut, geht live, und du wirst laufend betreut. Keine Technik, kein Stress.

Mehr dazu, was eine Handwerker-Website kostet und wie du das einplanst: Was kostet eine Website für Handwerker? Ehrliche Preisübersicht

Und wenn du verstehen willst, warum dich Google trotz Website nicht findet: Google findet dich nicht — warum lokale Betriebe Kunden verlieren


Fazit

Keine Website als Handwerker zu haben ist kein neutrales "nichts tun". Es ist eine Entscheidung, die dich monatlich bares Geld kostet — zwischen €500 und €3.000 an entgangenen Aufträgen, je nach Gewerk und Region. Die Rechnung ist simpel: Wie viele Kunden verlierst du pro Monat, weil sie dich online nicht finden? Multipliziere das mit deinem Auftragsschnitt.

Gleichzeitig ist das Problem lösbar — für €99 im Monat, ohne Technikaufwand, ohne Einmalinvestition. Die Frage ist nicht, ob du eine Website brauchst. Die Frage ist, wie lange du es dir noch leistest, keine zu haben.


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Du lieferst die Infos, wir bauen die Website — und du bekommst Anfragen.

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