Webflow, WordPress oder Wix — welches System passt für einen lokalen Kleinbetrieb in Österreich? Ein ehrlicher Vergleich mit klaren Empfehlungen für Handwerker, Gastronomen und Dienstleister.

Wer eine neue Website plant oder die alte ersetzen will, stolpert früher oder später über diese drei Namen: Webflow, WordPress, Wix. Gehört hat jeder von ihnen. Aber was steckt dahinter — und welches Tool passt zu einem Tischler in Salzburg, einer Friseurin in München oder einem Gastronomen in Wien?
Im Kern ist das keine reine Technikfrage. Es geht darum, wie viel Zeit und Geld du in deine Website steckst — und was am Ende dabei rauskommt.
Hier die ehrliche Antwort. Ohne Verkaufsprosa.
WordPress läuft auf ca. 43 % aller Websites weltweit. Das ist eine beeindruckende Zahl. WordPress ist Open Source, kostenlos und hat ein riesiges Ökosystem an Themes und Plugins.
Maximale Flexibilität. Mit WordPress kannst du buchstäblich alles bauen — Blogs, Online-Shops, Mitgliederbereiche, mehrsprachige Websites, komplexe Portale. Es gibt für nahezu jeden Anwendungsfall ein Plugin.
Riesiges Angebot an Webdesignern. Wenn du jemanden suchst, der WordPress kann, wirst du schnell fündig — von Freelancern auf Fiverr bis zur lokalen Agentur in Graz.
Volle Kontrolle über deine Daten. WordPress-Websites können auf eigenem Hosting laufen, du besitzt den Code und kannst ihn jederzeit exportieren oder woanders hinziehen.
SEO-freundlich (mit dem richtigen Plugin). Yoast SEO und RankMath sind weit verbreitete Plugins, die die On-Page-Optimierung deutlich vereinfachen.
Sicherheit ist dein Problem. WordPress ist das meistangegriffene CMS der Welt. Weil es so verbreitet ist, lohnt es sich für Hacker, Angriffe zu automatisieren. Regelmäßige Updates von Core, Themes und Plugins sind Pflicht — machst du das nicht, wird deine Website früher oder später kompromittiert.
Performance muss erkämpft werden. Eine frische WordPress-Installation ist nicht langsam. Aber mit 20+ Plugins, einem schwerfälligen Theme und günstigem Hosting? Das Ergebnis sind oft schlechte Core Web Vitals. Für eine schnelle WordPress-Website braucht es Konfigurationsaufwand — Caching, Bildoptimierung, CDN.
Technischer Aufwand ist real. Jemand muss die Website pflegen. Updates einspielen, Backups machen, Sicherheitsscans durchführen. Für einen Betrieb ohne eigene IT-Ressourcen ist das eine versteckte Zusatzbelastung.
WordPress ist ideal für Betriebe oder Projekte, die komplexe Funktionen brauchen — Online-Shop, Blog mit vielen Beiträgen, Mitgliederbereiche, oder wenn du einen Entwickler in der Familie hast. Für einen lokalen Handwerksbetrieb oder ein kleines Café ist es in den meisten Fällen überdimensioniert.
Wix hat sich in den letzten Jahren zu einem ernsthaften Player entwickelt. Die ursprüngliche Kritik ("Wix ist für Anfänger, sieht billig aus") ist nicht mehr komplett fair — Wix hat investiert und ist heute besser als sein Ruf.
Extrem einfach zu starten. Drag-and-Drop-Editor, vorgefertigte Templates, keine technischen Kenntnisse nötig. Man kann eine Website in ein paar Stunden selbst bauen — ohne Vorkenntnisse.
Alles aus einer Hand. Hosting, Domain, E-Mail, App-Marktplatz — alles bei Wix. Kein separates Hosting-Paket, kein Zusammenklicken verschiedener Dienste.
Wix ADI (Artificial Design Intelligence). Wix kann automatisch eine erste Website auf Basis weniger Antworten erstellen. Für sehr einfache Anforderungen funktioniert das überraschend gut.
Preise transparent. Wix ist in der Einsteigervariante günstig. Professionelle Pläne kosten €17–35/Monat.
Design-Freiheit hat Grenzen. Was du im Editor baust, ist nicht immer das, was Kunden auf verschiedenen Bildschirmen sehen. Wix hat in der Vergangenheit Probleme mit inkonsistenten Darstellungen gehabt. Responsiveness (also wie die Website auf verschiedenen Geräten aussieht) ist bei Wix weniger kontrollierbar als bei anderen Systemen.
Performance ist durchwachsen. Wix generiert schweren Code. Viele Wix-Websites schneiden bei Core Web Vitals schlecht ab — das hat sich verbessert, ist aber nach wie vor ein Kritikpunkt. Für eine österreichische Website, die bei Google lokal gefunden werden soll, ist das ein Problem.
SEO hat strukturelle Nachteile. Wix hat viele Jahre lang SEO-Probleme gehabt. Es ist besser geworden, aber Profis sind sich einig: Für ernsthaftes SEO ist Wix nicht die erste Wahl. Google crawlt Wix-Seiten teils anders, und manche technischen SEO-Einstellungen fehlen oder sind eingeschränkt.
Du mietest die Website, kannst sie nicht wirklich mitnehmen. Wenn du Wix verlässt, nimmst du deinen Content mit, aber nicht das Design. Du fängst bei einem anderen System von vorne an.
Kein Custom Code ohne Premium-Plan. Wer individuelle Anpassungen oder Integrationen braucht, stößt schnell an Wix-Grenzen.
Wix ist gut für sehr einfache Websites ohne SEO-Ambitionen: eine kurze "Visitenkarten-Website" für jemanden, der einfach online präsent sein will ohne Budget oder Anspruch. Für Betriebe, die lokale Kunden über Google gewinnen wollen, ist Wix keine gute Wahl.
Webflow ist das jüngste der drei Systeme und das am wenigsten bekannte — zumindest unter Nicht-Entwicklern. Das ändert sich gerade, weil immer mehr Designer und Entwickler von WordPress zu Webflow wechseln.
Pixel-perfektes Design ohne Kompromisse. Webflow funktioniert wie ein Grafik-Programm, das direkt sauberen Code ausgibt. Designer haben volle Kontrolle über das Layout — auf Desktop, Tablet und Handy separat. Das Ergebnis sieht nicht nach Template aus.
Hervorragende Performance. Webflow hostet auf Fastly CDN — einer der schnellsten Hosting-Infrastrukturen weltweit. Der Code, den Webflow ausspielt, ist clean und optimiert. Webflow-Websites schneiden bei Core Web Vitals regelmäßig gut ab — ohne Nacharbeit.
Ausgezeichnetes SEO-Fundament. Webflow gibt Entwicklern volle Kontrolle über alle technischen SEO-Einstellungen: Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Open Graph Tags, strukturierte Daten, Canonical URLs, Sitemaps werden automatisch generiert. Das ist SEO-Handwerk auf Agentur-Niveau.
Sicherheit by default. Keine Plugins bedeutet keine Plugin-Sicherheitslücken. Webflow hostet in einer Managed-Umgebung — Updates, Sicherheitszertifikate, Backups sind automatisiert.
Keine Plugins nötig. Was bei WordPress durch dutzende Plugins zusammengebaut wird, ist bei Webflow oft eingebaut: Formulare, Animationen, CMS, E-Commerce. Weniger Abhängigkeiten, weniger Fehlerquellen.
Lernkurve für Einsteiger. Webflow ist nicht für Laien gedacht — es selbst zu lernen dauert Wochen bis Monate. Der Editor kann mehr als Wix, ist aber auch komplexer.
Kosten beim Selberbauen. Wenn du Webflow selbst nutzen willst, kostet ein professioneller Plan €23–39/Monat — plus die Zeit, es zu lernen und zu bauen.
Kleineres Freelancer-Netzwerk. Webflow-Entwickler sind seltener als WordPress-Entwickler. Die guten sind begehrt und entsprechend teurer.
Kein großer App-Marktplatz. Webflow hat ein App-Ökosystem, aber nicht die Breite von WordPress. Für sehr spezifische Anforderungen kann das einschränkend sein.
Webflow ist ideal für Betriebe, die eine professionelle, schnelle und SEO-taugliche Website wollen — aber nicht selbst entwickeln wollen oder können. Die Lösung: Webflow über einen Experten nutzen, der es für dich baut und betreut. Genau das ist das Modell, auf dem CRAFFT basiert.
| Kriterium | WordPress | Wix | Webflow |
|---|---|---|---|
| Performance | Durchwachsen (hängt stark vom Setup ab) | Mäßig bis okay | Gut bis sehr gut |
| Core Web Vitals | Erfordert Optimierung | Oft schlecht | Gut by default |
| SEO-Möglichkeiten | Gut (mit Plugins) | Eingeschränkt | Sehr gut |
| Design-Freiheit | Hoch (mit Entwickler) | Mittel | Sehr hoch |
| Eigenverwaltung | Mittel-schwer | Einfach | Schwer ohne Einführung |
| Monatliche Kosten (Hosting/CMS) | €5–30 (Hosting) | €17–35 | €23–39 |
| Sicherheitsaufwand | Hoch | Gering | Gering |
| Mobile Optimierung | Manuell | Teilautomatisch | Manuell, aber präzise |
| Geeignet für Kleinbetrieb AT/DE | Bedingt | Nein | Ja (mit Hilfe) |
Hier ist die ehrliche Entscheidungshilfe — ohne Marketing.
WordPress wählen, wenn:
Wix wählen, wenn:
Webflow wählen (über CRAFFT oder einen Experten), wenn:
Mehr zum Thema Ladezeiten und warum sie für Kleinbetriebe so relevant sind: Website Ladezeit für Kleinunternehmen: Was du wissen musst.
Und wenn du verstehen willst, was eine gute Webdesign-Lösung von einem billigen Baukasten wirklich unterscheidet: Webdesign-Agentur vs. Baukasten: Was für deinen Betrieb besser ist.
Der Vergleich lässt sich auf einen Punkt bringen: Es gibt kein universell bestes System — aber es gibt das beste für deinen Fall.
Für die meisten lokalen Kleinbetriebe in Österreich und Deutschland, die über Google Kunden gewinnen wollen, ohne selbst Stunden in die Website zu stecken, ist Webflow das technisch stärkste Fundament. Der Haken: Mal eben selbst gebaut ist es nicht.
Das ist genau der Punkt, an dem CRAFFT ansetzt: Wir bauen Webflow-Websites für Kleinbetriebe. Du bekommst die Qualität eines Profisystems, ohne die Komplexität selbst managen zu müssen.
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CRAFFT baut professionelle Webflow-Websites für österreichische und deutsche Kleinbetriebe — mobile-first, SEO-optimiert, schnell.
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