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Kosten & Preise

Website für Kleinbetriebe: Einmalzahlung vs. monatliches Abo — was rechnet sich?

Einmal bezahlen oder monatlich abonnieren? Ein ehrlicher Kostenvergleich über 3 Jahre — für Handwerker, Friseure und Kleinbetriebe in Österreich.

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Von Hannes · CRAFFT

Früher oder später steht jeder Kleinbetrieb vor dieser Frage: einmal einen größeren Betrag für eine fertige Website hinlegen — oder monatlich einen kleinen, planbaren Betrag zahlen?

"Einmal zahlen, dann hab ich Ruhe" klingt erstmal gut. Kein Vertrag, keine Abbuchung Monat für Monat. Genau hier tappen Handwerker, Friseure und Gastronomen aber regelmäßig in eine Falle.

Eine Website ist kein Werkzeug, das du einmal kaufst und zwanzig Jahre nutzt. Sie braucht Pflege, Updates, Hosting — und alle paar Jahre einen kompletten Neuanfang. Nach 36 Monaten steht bei der "einmaligen" Website eine ganz andere Zahl, als du beim Kauf im Kopf hattest.

Rechnen wir das ehrlich durch. Mit echten Zahlen aus dem österreichischen Markt, damit du weißt, was du tatsächlich zahlst.


Was bekommst du bei einer Einmalzahlung?

Gibst du bei einer Agentur oder einem Freelancer eine Website in Auftrag, zahlst du meist einen festen Projektpreis. Für einen einfachen Handwerksbetrieb oder Friseursalon liegt der je nach Anbieter und Umfang zwischen 1.500 und 8.000 Euro.

Dafür bekommst du:

Und dann? Dann bist du auf dich gestellt.

Was nach der Übergabe auf dich wartet:

Das Hosting zahlst du extra, realistisch 15–60 Euro im Monat. Läuft die Seite auf WordPress (was die meisten Agenturen bauen), kommen regelmäßige Plugin-Updates dazu. Verpasst du sie, reißt du Sicherheitslücken auf oder die Seite funktioniert auf einmal nicht mehr sauber.

Willst du etwas ändern — eine Leistung ergänzen, die Öffnungszeiten anpassen, ein Foto tauschen — hast du zwei Möglichkeiten: Du arbeitest dich ins CMS ein, oder du schreibst der Agentur und wartest auf die Rechnung. 80 bis 150 Euro pro Stunde sind dabei völlig normal.

Und nach drei bis fünf Jahren sieht das Design alt aus. Dann fängt das Spiel von vorne an.


Was bekommst du beim Abo-Modell?

Ein Website-Abo dreht das um: Du zahlst monatlich einen festen Betrag, und der Anbieter kümmert sich um alles — Aufbau, Hosting, Wartung und laufende Anpassungen.

Bei CRAFFT sind für 99 Euro im Monat enthalten:

Konkret heißt das: Du schreibst eine kurze Nachricht — "Kannst du meine neue Nummer eintragen und die Leistung XY ergänzen?" — und es wird gemacht. Ohne Stundenabrechnung, ohne dass du erst auf ein Angebot warten musst.

Das lohnt sich vor allem, wenn du dich mit Website-Technik gar nicht erst beschäftigen willst. Was, ehrlich gesagt, auf die meisten Handwerker, Friseure und Gastronomen zutrifft.


Kostenvergleich über 3 Jahre: Die ehrliche Rechnung

Lass uns die Zahlen konkret vergleichen. Wir nehmen als Beispiel einen Elektrikerbetrieb mit 3 Mitarbeitern, der eine einfache professionelle Website braucht.

Variante A: Einmalzahlung (Freelancer, mittlere Qualität)

PostenKosten
Einmalige Erstellung (Freelancer)€2.500
Hosting (€20/Monat × 36 Monate)€720
Wartung und Updates (Schätzung: 1h/Monat × €80)€2.880
2 kleinere Änderungen pro Jahr (je 1h × €80)€480
Gesamt nach 3 Jahren€6.580

Das ist die optimistische Variante. Keine größeren technischen Probleme, kein Redesign, keine Sicherheitslücke, die ausgenutzt wird. In der Praxis kommen solche Dinge regelmäßig vor.

Variante B: Einmalzahlung (Agentur, höhere Qualität)

PostenKosten
Einmalige Erstellung (Agentur)€5.000
Hosting (€40/Monat × 36 Monate)€1.440
Wartungsvertrag (€60/Monat × 36 Monate)€2.160
Änderungen (ca. 5h/Jahr × €100)€1.500
Gesamt nach 3 Jahren€10.100

Variante C: Website-Abo (z. B. CRAFFT)

PostenKosten
Monatliches Abo (€99 × 36 Monate)€3.564
HostingInkludiert
WartungInkludiert
Änderungen (1/Monat)Inkludiert
Gesamt nach 3 Jahren€3.564

Der Unterschied ist deutlich. Über 3 Jahre ist das Abo rund 45 % günstiger als die Freelancer-Variante und über 60 % günstiger als die Agentur — und dabei ist die komplette Betreuung schon drin.

Der Punkt, an dem es kippt: Nach 36 Monaten summiert sich das 99-Euro-Abo auf 3.564 Euro. Das liegt unter dem, was schon die günstigste Freelancer-Variante kostet — und da sind Hosting, Wartung und Änderungen dort noch nicht mal eingerechnet. Wer von Anfang an die Flatrate wählt, zahlt also real weniger.


Für wen ist welches Modell das Richtige?

Die Einmalzahlung passt, wenn...

Aber pass auf: Viele Kleinbetriebe in Österreich unterschätzen den Aufwand, der nach der Übergabe auf sie wartet. Der günstige Preis gilt nur am Tag der Übergabe — was danach kommt, steht nicht im Angebot.

Das Abo-Modell passt, wenn...

Für die große Mehrheit der österreichischen Kleinbetriebe — vom Elektriker bis zur Friseurin, vom Gastronomen bis zur Masseurin — trifft das zweite Profil zu.

Wenn du wissen willst, was die verschiedenen Optionen konkret für Handwerker bedeuten, lies auch Was kostet eine Website für Handwerker in Österreich?. Und ob sich die Flatrate grundsätzlich rechnet, erklären wir in Lohnt sich eine Website-Flatrate für Kleinbetriebe?.


Fazit: Abo oder Einmalzahlung — was gewinnt?

Die Antwort ist klarer, als die meisten denken: Für Kleinbetriebe in Österreich und Deutschland ist das Abo in den meisten Fällen günstiger und entspannter.

Die Einmalzahlung sieht nach gutem Deal aus — bis die Folgekosten dazukommen. Das Abo gibt dir feste Kosten, laufende Betreuung und keinen technischen Kopfschmerz. Über 3 Jahre gerechnet bleibt unterm Strich meist deutlich weniger hängen.

Das stärkste Argument steht aber in keiner Tabelle: Du bist Handwerker, Friseur oder Gastronom — kein Webdesigner. Jede Stunde, die du nicht mit Website-Problemen verbringst, ist eine Stunde, die du verrechnen kannst.


Keine Einmalkosten. Keine versteckten Gebühren. Einfach fertig.

CRAFFT ist der Website-as-a-Service für österreichische und deutsche Kleinbetriebe. Professionelle Webflow-Website, gebaut und betreut, für €99/Monat Flatrate.

Kein Einmalpreis. Kein technischer Aufwand. Keine Überraschungsrechnungen.

Mehr erfahren auf crafft.at

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