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Branchenguides

Website für Elektriker: Was muss drauf, was bringt Anfragen?

Eine Elektriker-Website ohne die richtigen Inhalte bringt keine Anfragen. Dieser Guide zeigt, was wirklich draufgehört.

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Von Hannes · CRAFFT

Elektriker werden gesucht — ständig. Defekte Sicherung, Lichtanlage für einen Neubau, Photovoltaik-Installation, Elektroprüfung fürs Haus: Der Bedarf ist konstant hoch. Das Problem ist nicht, dass es keine Kunden gibt. Das Problem ist, dass viele Elektrobetriebe online schlicht nicht gefunden werden — oder eine Website haben, die zwar existiert, aber keine einzige Anfrage generiert.

Eine Website zu haben ist eine Sache. Eine Website, die tatsächlich Anrufe bringt, ist eine andere. Dieser Artikel zeigt dir konkret, was auf eine Elektriker-Website muss — und was du dir sparen kannst.


Die 6 Pflicht-Elemente einer Elektriker-Website

1. Klarer Betriebsname und Region im Header

"Elektro Müller — Ihr Elektrofachbetrieb in Wien und Umgebung." Klingt simpel, ist aber entscheidend. Besucher entscheiden in drei Sekunden, ob sie richtig sind. Steht oben sofort: ein Elektriker, der in meiner Gegend arbeitet — bleiben sie. Sonst sind sie weg.

2. Telefonnummer prominent sichtbar

Das mit Abstand meistgeklickte Element auf einer Handwerker-Website ist die Telefonnummer. Sie gehört in den Header — groß, klar, am Handy mit einem Tipp wählbar. Nicht nur versteckt im Kontaktformular ganz unten. Oben, sofort, immer.

Tipp: Der Großteil der Besuche auf lokalen Handwerker-Seiten kommt vom Handy. Wer mit Stromausfall in der Hand das Smartphone zückt, will tippen und telefonieren — nicht eine Nummer abschreiben. Ist die Nummer nicht direkt wählbar, verlierst du den Anruf.

3. Klare Leistungsübersicht

Was machst du genau? Elektroinstallation, Sicherungskasten, Außenbeleuchtung, Photovoltaik, Wallbox, E-Check? Jede Leistung gehört auf die Website — am besten als eigene Unterseite, mindestens als eigener Abschnitt. Zwei Gründe: Der Kunde sieht sofort, ob du sein Problem löst. Und Google zeigt dich bei genau der Suche, die zu dieser Leistung passt.

4. Vertrauenssignale

Warum dich und nicht den nächsten in der Liste? Zeig es:

5. Kontaktformular mit niederschwelligem Einstieg

"Unverbindlich anfragen" oder "Kostenlosen Kostenvoranschlag anfordern" — das ist besser als nur "Kontakt". Ein Formular mit wenigen Feldern (Name, Telefon, kurze Beschreibung des Problems) senkt die Hemmschwelle für Interessenten deutlich.

6. Mobile-First-Design und schnelle Ladezeit

Das ist kein optionaler Bonus — es ist Pflicht. Google bewertet deine Website hauptsächlich auf Basis der mobilen Version. Eine Seite, die auf dem Smartphone schlecht aussieht oder langsam lädt, schadet deinem Ranking aktiv.


Welche Leistungen solltest du auf deiner Website zeigen?

Viele Betriebe schreiben "Elektriker für alle Bereiche" — und lassen es dabei. Verschenkte Chance. Niemand sucht nach "alle Bereiche". Die Leute suchen "Wallbox Installation Linz" oder "Sicherungskasten tauschen". Konkrete Leistungsseiten holen genau die ab.

Leistungen, die auf eine Elektriker-Website gehören (je nach Angebot):

Je nach Schwerpunkt lässt du Bereiche weg — aber was du wirklich machst, muss draufstehen. Kein Kunde fragt nach etwas, von dem er nicht weiß, dass du es kannst.

Beispiel Wallbox: Die E-Auto-Förderung treibt die Nachfrage, und wer eine Wallbox braucht, hat schon ein Auto gekauft und will jetzt loslegen. "Wallbox Installation Wien" ist eine konkrete Suche mit hohem Kaufinteresse. Hast du dazu eine eigene Seite, hast du eine echte Chance auf Platz eins — vor allem in einer mittelgroßen Stadt oder einem Bezirk, wo die Konkurrenz dünn ist.


Notfall-Einsätze: Wie du rund um die Uhr Anfragen kriegst

Notdienst ist ein eigenes Thema — und ein lukratives. Wer um 22 Uhr keinen Strom mehr hat oder eine Steckdose riecht verschmort, sucht nicht lang. Er googelt sofort und ruft den Ersten an, der erreichbar wirkt. Keine Vergleiche, kein Bauchgefühl — Hauptsache schnell. Diese Anrufe sind dringend, gut bezahlt und gehen an den, der oben steht.

Was deine Website dafür braucht:

Eine eigene Seite oder Sektion für Notdienst. Titel: "24h Elektriker [Stadt]" oder "Elektriker Notdienst [Region]". Kurzer Text, der erklärt: Du erreichst uns auch nachts und am Wochenende. Dann: Telefonnummer — groß, klickbar, unmissverständlich.

Reaktionszeit kommunizieren. "Innerhalb von 60 Minuten vor Ort in Wien" — solche konkreten Aussagen geben in Notsituationen das entscheidende Vertrauen.

Auch bei "kein Notdienst" kommunizieren, was du anbietest. Wenn du keinen echten 24h-Notdienst machst, schreib das. Aber biete zumindest an: "Für dringende Anfragen rufe an" — mit deiner Nummer. Ehrlichkeit baut Vertrauen auf, auch wenn du nicht sofort verfügbar bist.

Eine eigene Notdienst-Seite kann sich über einen einzigen Einsatz bezahlt machen. Wenn der Nachtzuschlag-Auftrag über deine Seite reinkommt statt beim Mitbewerber, hat sich der Abschnitt schon gelohnt.


Was eine Elektriker-Website kostet

Reden wir ehrlich über Geld — denn die Kostenangst ist der Hauptgrund, warum so viele Elektrobetriebe gar keine oder eine uralte Website haben.

Optionen und was sie kosten:

OptionEinmalkostenLaufendQualität
Selbst mit Wix/Jimdo€0€15–30/MonatMittel (Template-Look)
Freelancer€800–2.500€0–30/MonatVariabel
Lokale Agentur Österreich€3.000–8.000+€50–150/MonatGut, aber teuer
CRAFFT€0 Einmalkosten€99/MonatProfessionelles Webflow-Design

Was die meisten abschreckt, ist nicht das Interesse, sondern die Zahl im Kopf: "Eine gute Website kostet 5.000 Euro." Für eine klassische Agentur stimmt das oft. Nur ist das nicht mehr die einzige Option.

Bei CRAFFT zahlst du 99 Euro im Monat — keine Einmalkosten, kein Technikaufwand, fertig betreut. Heißt konkret: keine Überraschungsrechnung, eine Änderung pro Monat inklusive (neue Leistung rein, Fotos tauschen), und ein Auftritt, der professionell aussieht statt nach Baukasten.

Rechne es gegen: Eine einzige Wallbox-Installation über die Website — sagen wir 700 Euro — deckt mehr als ein halbes Jahr Website-Kosten. Der erste Auftrag hat sie bezahlt.

Mehr zur Kostenübersicht für Handwerker-Websites: Was kostet eine Website für Handwerker?

Was eine gute Website für Kleinbetriebe generell auszeichnet, erklärt dieser Artikel: Die wichtigsten Elemente einer guten Website für Kleinbetriebe


Fazit

Eine Website ist heute kein Nice-to-have mehr — ohne sie finden dich neue Kunden schlicht nicht. Aber Website ist nicht gleich Website: Eine Seite ohne klare Leistungen, ohne Nummer im Header und ohne lokale Begriffe bringt dir genau nichts.

Die sechs Pflicht-Elemente zusammengefasst: Name + Region im Header, Telefon prominent, vollständige Leistungsübersicht, Vertrauenssignale, einfaches Kontaktformular, mobile-optimiertes Design. Dazu idealerweise eine eigene Sektion für Notdienst — das ist ein Bereich mit hohem Anfragepotenzial.

Eine professionelle Elektriker-Website muss nicht tausende Euro kosten. Mit dem richtigen Partner ist sie für einen Fixbetrag verfügbar — und macht sich mit dem ersten Auftrag bereits bezahlt.


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