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Branchenguides

Website für Restaurant: Was kostet es wirklich — und was brauchst du wirklich?

Jedes Restaurant braucht eine Website — aber welche? Alle Optionen mit echten Preisen, Speisekarten-Optionen und Reservierungstools für Österreich.

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Von Hannes · CRAFFT

Du führst ein Restaurant, ein Café oder eine Bar. Du hast einen Google Maps-Eintrag, vielleicht ein Facebook-Profil — aber eine richtige Website? Die fehlt, ist veraltet, oder zeigt noch die Speisekarte von vor zwei Jahren.

Das Problem kennst du: Jemand sucht auf Google ein Restaurant in der Nähe, sieht deinen Eintrag und klickt auf die Website. Was er dann findet — oder nicht findet — entscheidet, ob er reserviert oder zum Nächsten weiterzieht. Bei einem vollen Lokal am Samstagabend reden wir hier über echtes Geld.

Gleichzeitig hast du andere Prioritäten. Deine Zeit gehört dem Service, der Küche, den Gästen — nicht dem Herumschrauben an einer Website. Und die Kosten müssen passen.

Hier liest du, was Gäste auf einer Restaurant-Website wirklich erwarten, welche Lösungen für Speisekarte und Reservierung Sinn machen — und was das Ganze kostet.


Was Gäste auf einer Restaurant-Website suchen

Bevor es um Technik und Kosten geht: Schau dir an, was Gäste tatsächlich auf der Seite suchen. Gute Nachricht — es ist weniger, als du denkst.

Das, was wirklich gesucht wird

Öffnungszeiten — Wann habt ihr offen? Auch am Montag? Gibt es Ruhetage? Das ist die meistgesuchte Information auf Restaurant-Websites. Sie muss sofort sichtbar sein, aktuell und fehlerfrei.

Adresse und Anfahrt — Wo seid ihr genau? Gibt es Parkplätze? Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin? Eine eingebettete Google Maps-Ansicht ist Gold wert.

Speisekarte — Was gibt es zu essen, was kostet es? Gäste wollen das vorab wissen — besonders wenn sie Unverträglichkeiten haben, einen bestimmten Preis erwarten oder herausfinden wollen, ob dein Restaurant zum Anlass passt.

Kontakt und Reservierung — Wie reserviere ich? Telefon, Formular, Online-Buchungstool? Das muss einfach und schnell funktionieren.

Fotos — Wie sieht das Lokal aus? Wie sieht das Essen aus? Gastronomie ist eine visuelle Branche. Gute Fotos entscheiden.

Das war's im Wesentlichen. Kein komplexes Content-Management, keine zehn Unterseiten, keine bewegten Animationen. Wer als Gastronom die Basics gut macht, hat schon 90 % der Arbeit erledigt.


Speisekarte online: PDF, HTML oder Drittanbieter?

Das ist die technische Frage, die Gastronomen am häufigsten beschäftigt — und bei der es die meisten Missverständnisse gibt.

Option A: PDF-Datei hochladen

Kosten: €0 (wenn du die Speisekarte schon als Datei hast)

Das Einfachste: Du lädst deine Speisekarte als PDF-Datei auf die Website. Gäste können sie öffnen und lesen.

Vorteile: Schnell erledigt, kein extra Aufwand.

Nachteile:

Für ein kleines Lokal kann das trotzdem reichen — vor allem, wenn die Karte selten wechselt und du keinen extra Aufwand willst.

Option B: Speisekarte direkt als HTML/Webseite-Inhalt

Kosten: Im Paket der Website enthalten oder €50–150 einmalig für Einrichtung

Die Speisekarte ist direkt auf einer Unterseite deiner Website eingebaut — als normaler, lesbarer Text mit Abschnitten und Preisen.

Vorteile:

Nachteile:

Die beste Lösung, wenn deine Karte einigermaßen stabil ist. Bei einem Abo-Service wie CRAFFT schickst du dafür eine kurze Nachricht — die Karte wird aktualisiert, du musst nichts selbst machen.

Option C: Speisekarten-Tool von Drittanbieter (z. B. Speisekarte.at, Menuelist)

Kosten: €15–50/Monat zusätzlich

Solche Tools geben dir mehr Kontrolle: Gerichte selbst hinzufügen, Preise ändern, Allergene pflegen — alles über ein einfaches Interface.

Vorteile:

Nachteile:

Empfehlung: Sinnvoll, wenn die Karte wöchentlich wechselt oder du viele Allergene pflegst. Bei einer stabilen Karte reicht die direkte Integration auf der Website völlig.


Reservierungstool: Brauche ich das wirklich?

Auch hier lautet die ehrliche Antwort: Es kommt auf deinen Betrieb an.

Wann ein Online-Reservierungstool Sinn macht

Bekannte Tools: TheFork, OpenTable, resmio oder aleno — für Österreich gibt es auch lokale Lösungen. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Funktionsumfang bei €50–150/Monat, manche rechnen pro vermitteltem Gast ab.

Wann ein Reservierungstool Overkill ist

Die pragmatische Lösung für die meisten kleinen Gastronomiebetriebe: Ein Kontaktformular auf der Website plus deine Telefonnummer — groß, sichtbar, klickbar auf dem Smartphone. Das reicht für den Anfang völlig.


Was kostet eine Restaurant-Website? Die Optionen im Überblick

Option 1: Selbst bauen mit Baukasten

Kosten: €10–25/Monat

Wix, Jimdo und Co. haben brauchbare Restaurant-Templates. Das Ergebnis funktioniert — sieht aber meist nach "selbst gemacht" aus, und du steckst viele Abende rein, die du nicht hast.

Bei einer 60-Stunden-Woche ist das keine realistische Option. Du bist Wirt, kein Webdesigner.

Option 2: Freelancer

Kosten: €1.500–3.500 Einmalig + €20–50/Monat Hosting + Folgekosten

Ein Freelancer baut dir eine ordentliche Website. Das Problem ist das Danach: Wenn die Karte wechselt, neue Öffnungszeiten kommen oder du ein Saisonangebot ergänzen willst — dann lernst du entweder das System selbst, oder du zahlst für jede Kleinigkeit wieder Stundenlohn. Und im Sommer, wenn der Freelancer im Urlaub ist, wartet deine neue Karte halt zwei Wochen.

Option 3: Webdesign-Agentur

Kosten: €3.000–8.000 Einmalig + €50–120/Monat laufend

Für die meisten Lokale schlicht zu teuer. Die Margen in der Gastronomie sind dünn — eine vier- bis fünfstellige Website-Investition lässt sich gerade in den ersten Jahren kaum rechtfertigen.

Dazu kommt: Auch die Agentur baut und übergibt. Danach bist du auf dich gestellt — oder zahlst Stundensätze für jede Änderung.

Option 4: Website-Abo-Service (z. B. CRAFFT)

Kosten: €99/Monat — alles inkludiert

Kein Einmalpreis, kein technischer Aufwand, kein Stundenlohn für Änderungen. Du bekommst eine professionelle, individuelle Restaurant-Website — mit aktueller Speisekarte, Öffnungszeiten, Google Maps, Kontaktformular, allem was Gäste brauchen.

Wenn sich etwas ändert, schickst du eine kurze Nachricht. Erledigt.

Über drei Jahre gerechnet ist das mit Abstand die günstigste Option mit professionellem Ergebnis. Wie sich das im Detail aufrechnet, steht hier: Was kostet eine Website für Handwerker in Österreich? — die Rechnung gilt für die Gastronomie genauso.

Und es ist planbar: €99 bleibt €99. Kein böses Erwachen, weil der Freelancer für eine Stunde Arbeit €120 verrechnet.


Fazit: Die richtige Restaurant-Website — ohne Overkill

Was Gäste wollen, ist simpel: Öffnungszeiten, Adresse, Speisekarte, Kontakt, ein paar gute Fotos. Wer das aktuell und sauber hat, ist schon besser aufgestellt als der Großteil der Konkurrenz.

Was du dafür zahlen solltest: nicht €6.000 bei einer Agentur, und auch nicht etliche freie Abende in einem Baukasten. Sondern ein planbares Modell, das einfach läuft.

Welche Inhalte konkret auf eine Gastro-Website gehören, steht im Detail hier: Was braucht eine Gastronomie-Website wirklich?.


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CRAFFT baut und betreut professionelle Websites für Restaurants, Cafés und Bars in Österreich und Deutschland — individuell gestaltet, mobil-optimiert, mit allem, was Gäste suchen.

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